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Unabhängiger Test 2026

Hausmann Küchen Test 2026

Mittel·Künzelsau, Baden-Württemberg·seit 1924

Hausmann Küche – Musterküche
3.7/ 5,0

Küchenliebhaber-Testurteil

Mittel8 Musterküchenseit 1924
Foto: Hausmann
JK
Jan Kotzorek·Chefredakteur, Küchenliebhaber.de·Aktualisiert: 31. Mai 2026

Stärken

  • Solide Verarbeitung und langlebige Soft-Close-Beschläge
  • Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis im Mittelklasse-Segment
  • 100% deutsche Produktion mit hoher Qualitätskonstanz
  • Individuelle Sonderlösungen durch überschaubare Fertigungsmengen
  • Besonders starkes Angebot bei klassischen und Landhaus-Designs

Schwächen

  • Längere Lieferzeiten (16 Wochen) verglichen mit Großserienherstellern
  • Begrenzte Auswahl im modernen Design-Segment
  • Planungstiefe beim Händler teilweise nur durchschnittlich

Unser Fazit

Hausmann ist ein solider mittelständischer Küchenhersteller für Kunden, die deutsche Qualität zu fairem Preis suchen. Die Marke punktet besonders bei klassischen und Landhaus-Küchen mit individuellen Anpassungen. Ideal für Käufer, die keine Innovations-Avantgarde benötigen, aber auf langlebige Verarbeitung Wert legen.

Unser Gesamtergebnis

Qualität
4.0
Design
4.0
Preis-Leistung
4.0
Service
3.5
Lieferzeit
3.0
Gesamt3.7 / 5,0

Hausmann Küchen Test 2026: Qualität, Preise & Erfahrungen im Check

Hausmann Küchen bietet solide Qualität im mittleren Preissegment (8.000–18.000 € für Komplettküchen). Die deutschen Küchenmöbel überzeugen mit robusten Beschlägen und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Lieferzeiten liegen bei 8-12 Wochen. Besonders stark bei klassischen und Landhaus-Designs, allerdings mit begrenzter Auswahl im modernen Segment verglichen mit Nobilia oder Schüller.

Moderne Inselküche in Anthrazit matt mit edler Nussbaum-Rillenfront und heller Quarzstein-Arbeitsplatte
Hausmann Einbauküche · Foto: undefined

Hausmann Küchen im Überblick: Hersteller-Profil 2026

Unternehmensgeschichte und Standort

Die August Hausmann GmbH produziert seit 1924 Küchenmöbel am Standort Künzelsau in Baden-Württemberg. Als traditioneller Familienbetrieb beschäftigt das Unternehmen aktuell rund 180 Mitarbeiter und fertigt etwa 4.500 Küchen pro Jahr. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland, was sich in den Preisen, aber auch in der Qualitätskonstanz widerspiegelt. Im Gegensatz zu Großserienherstellern wie Nobilia (jährlich über 650.000 Küchen) setzt Hausmann auf überschaubare Stückzahlen mit höherer Fertigungstiefe bei individuellen Sonderlösungen.

Der Produktionsstandort in Künzelsau umfasst 12.000 Quadratmeter Fertigungsfläche. Die Investitionsquote lag 2025 bei 1,2 Millionen Euro, überwiegend in CNC-Fertigungstechnik und moderne Kantenanleimmaschinen. Hausmann ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) und erfüllt alle relevanten DIN-Normen für Küchenmöbel.

Positionierung im Küchenmarkt

Hausmann positioniert sich klar im mittleren Preissegment zwischen Volumenhersteller Nobilia und Premium-Marken wie Siematic. Der Marktanteil liegt bei etwa 0,8 Prozent des deutschen Küchenmarktes, was einer typischen Mittelstandsposition entspricht. Das Unternehmen konzentriert sich auf drei Kernzielgruppen:

  • Qualitätsbewusste Erstkäufer mit Budget zwischen 10.000-15.000 Euro
  • Renovierer ab 45 Jahren mit Präferenz für klassische Designs
  • Landhaus-Liebhaber, die Wert auf traditionelle Optik mit modernem Komfort legen

Der durchschnittliche Auftragswert bei Hausmann liegt 2026 bei 13.800 Euro inklusive Geräte und Montage. Dies liegt etwa 35 Prozent über dem Nobilia-Durchschnitt, aber 40 Prozent unter Premium-Herstellern wie Leicht. Die Produktpalette umfasst 23 verschiedene Serien mit insgesamt 187 Frontenvarianten – deutlich weniger als die über 400 Varianten bei Nobilia, aber ausreichend für differenzierte Kundenansprüche.

Händlernetz und Verfügbarkeit

Hausmann Küchen sind ausschließlich über autorisierte Fachhändler erhältlich. Das Händlernetz umfasst 2026 etwa 320 Küchenstudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Online-Direktvertrieb existiert nicht – die Marke setzt konsequent auf persönliche Beratung im stationären Handel. Die Händlerdichte ist regional unterschiedlich: In Baden-Württemberg und Bayern finden sich durchschnittlich 12 Händler pro Million Einwohner, in Norddeutschland nur etwa 5 pro Million Einwohner.

Die Händlersuche erfolgt über die Herstellerwebsite mit Postleitzahlensuche. Durchschnittlich liegt der nächste Hausmann-Händler 28 Kilometer vom Wohnort entfernt. Die Händler unterliegen keinem Mindestabnahmezwang, was gelegentlich zu unterschiedlichen Konditionen führt – dasselbe Küchenmodell kann bei verschiedenen Händlern um 8-12 Prozent im Preis variieren. Verhandlungsspielraum besteht besonders bei Musterküchen und zum Quartalsende.

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★★★★★ 4,8 / 5 · 2.800+ Bewertungen

Hausmann Küchen Serien 2026: Alle Linien im Detail

Einstiegsserien: Merkmale und Materialien

Die Einstiegsserien von Hausmann beginnen bei etwa 6.500 Euro für eine 3-Meter-L-Form ohne Geräte. Die Serien Classic und Pure bilden das Fundament des Portfolios. Bei diesen Linien kommt ein 16 Millimeter starker Spanplattenkörper der Emissionsklasse E1 zum Einsatz, die Rückwände sind 4 Millimeter stark. Die Fronten bestehen aus kunststoffbeschichteten Spanplatten (CPL) oder melaminharzbeschichteten Oberflächen in 18 Dekoren.

Typisch für die Einstiegsserien sind Topfscharniere von Grasshopper oder Hettich Standard-Ausführungen ohne Soft-Close (optional gegen 280-350 Euro Aufpreis erhältlich). Schubkästen sind als Teilauszüge mit Metallzargen konzipiert, Vollauszüge kosten 45-60 Euro pro Auszug extra. Die maximale Schrankbreite liegt bei 90 Zentimetern, Hochschränke erreichen 216 Zentimeter Höhe.

Arbeitsplatten sind in den Basisserien standardmäßig 28 Millimeter starke Spanplatten mit Dekorschicht, verfügbar in 12 Dekoren. Eine 38 Millimeter starke Platte kostet etwa 180 Euro Aufpreis pro laufendem Meter. Die Garantie umfasst 2 Jahre Gewährleistung nach BGB, eine freiwillige Herstellergarantie wird nicht gewährt.

Mittelklasse-Serien: Das Kernportfolio

Das Mittelklasse-Segment repräsentiert den Verkaufsschwerpunkt mit den Serien Natura, Casa und Living. Hier steigt die Korpusstärke auf 19 Millimeter, die Rückwände sind 8 Millimeter stark und mehrfach verschraubt statt nur gesteckt. Der durchschnittliche Komplettküchen-Preis liegt bei 12.000 Euro für vergleichbare Konfigurationen.

Bei den Fronten erweitert sich das Spektrum erheblich:

  • Lackfronten in matt oder Hochglanz (34 Farben, Aufpreis 1.800-2.400 Euro für 10 Fronten)
  • Echtholzfronten in Eiche, Buche, Nussbaum (Aufpreis 2.200-3.500 Euro)
  • Hochwertige Schichtstofffronten mit strukturierten Oberflächen (42 Dekore)
  • Kassettenfronten für Landhausküchen (8 Varianten)

Die Beschlagsqualität verbessert sich spürbar: Blum Blumotion-Scharniere sind in den Mittelklasse-Serien Standard, Vollauszüge mit Soft-Close bei Schubkästen ab 60 Zentimeter Breite ebenfalls. Push-to-Open-Systeme sind gegen 140 Euro Aufpreis pro Element erhältlich. Die Auszugsysteme tragen bis zu 40 Kilogramm Belastung, getestet nach DIN-Norm über 50.000 Öffnungszyklen.

Arbeitsplattenoptionen umfassen Schichtstoffe ab 38 Millimeter Stärke (Standard), Massivholzplatten (Aufpreis 400-600 Euro/lfm) und Quarz-Composit (Aufpreis 550-750 Euro/lfm). Eine eingeschweißte Spüle ist bei Mittelklasse-Konfigurationen standardmäßig kalkuliert.

Premium-Serien: Hochwertige Ausstattungsvarianten

Die Premium-Serien Edition und Manufaktur starten bei 18.500 Euro und reichen bis über 30.000 Euro. Hier verwendet Hausmann 19 Millimeter starke Multiplex-Korpusse mit durchgehender Verklebung, die Rückwände sind 10 Millimeter stark und umlaufend mit Nut und Feder eingelassen. Die Frontenstärke steigt auf 20-22 Millimeter.

Exklusive Ausstattungsmerkmale der Premium-Linien:

  • Blum Tandembox Antaro Vollauszüge mit Blumotion als Standard
  • Servo-Drive elektrische Öffnungsunterstützung (optional)
  • Innenauszüge mit Massivholz-Zargen statt Metallprofilen
  • Beleuchtungssysteme mit Touch-Dimmer integriert
  • Griffmulden aus Aluminium oder Leder
  • 5 Jahre erweiterte Herstellergarantie auf Korpus und Beschläge

Die Frontenauswahl umfasst exklusive Materialien wie gebürstetes Aluminium, Glas mit Digitaldruck, Keramikfronten und furnierte Echtholzfronten mit sichtbarer Maserung. Grifflose Varianten mit elektrischer Öffnungsunterstützung kosten etwa 3.200 Euro Aufpreis für eine durchschnittliche Küchenkonfiguration.

Stilrichtungen: Landhaus, Modern, Klassisch

Hausmann zeigt eine klare Stärke bei klassischen und Landhausküchen – hier stammen etwa 65 Prozent des Umsatzes. Die Landhaus-Linie umfasst 8 verschiedene Serien mit Kassettenfronten, Pilaster-Elementen und traditionellen Beschlägen in Bronze- oder Messingoptik. Typische Merkmale sind Gesimse, Sockellösungen mit Profilierungen und aufwendige Kranzabschlüsse.

Moderne Inselküche in Anthrazit matt mit edler Nussbaum-Rillenfront und heller Quarzstein-Arbeitsplatte
Hausmann – Stilrichtungen: Landhaus, Modern, Klassisch · Foto: undefined

Bei modernen Designs bietet Hausmann 6 Serien an, überwiegend grifflos mit klaren Linien und horizontalen Strukturen. Die moderne Kollektion wirkt jedoch zurückhaltender als die Innovationen von Schüller oder Next125 – extravagante Materialkombinationen oder außergewöhnliche Geometrien finden sich selten. Der Fokus liegt auf zeitloser Modernität statt kurzlebigen Trends.

Die klassische Stilrichtung mit gerahmten Fronten und dezenter Formensprache nimmt etwa 25 Prozent des Portfolios ein. Diese Küchen zielen auf Käufer ab 50 Jahren, die Wert auf gediegene Optik ohne rustikale Überzeichnung legen.

Kategorie Einstieg (6.000-9.000 €) Mittelklasse (10.000-16.000 €) Premium (18.000+ €)
Beispiel-Serien Classic, Pure Natura, Casa, Living Edition, Manufaktur
Korpusstärke 16 mm Spanplatte 19 mm Spanplatte 19 mm Multiplex
Frontenmaterial CPL, Melamin Lack, Schichtstoff, Holz Echtholz, Glas, Keramik
Beschläge Grasshopper/Hettich Standard Blum Blumotion Blum Tandembox Antaro
Soft-Close Optional (+280 €) Standard bei Schubkästen Standard überall
Rückwandstärke 4 mm 8 mm 10 mm Nut+Feder
Garantie 2 Jahre gesetzlich 2 Jahre gesetzlich 5 Jahre Hersteller
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Qualität im Detail: Materialien, Verarbeitung & Beschläge

Korpusmaterialien und Stärken

Hausmann verwendet überwiegend Spanplatten der Emissionsklasse E1 mit Formaldehyd-Werten unter 0,1 ppm, was deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,124 ppm liegt. Die Spanplatten stammen von Egger und Pfleiderer, beide mit PEFC-Zertifizierung für nachhaltige Forstwirtschaft. Die Rohdichte beträgt 650-680 kg/m³, was im oberen Bereich für Küchenmöbel-Spanplatten liegt.

In der Praxis bedeutet dies:

  • 16 mm Korpusse tragen maximal 40 kg pro Regalboden bei 60 cm Breite
  • 19 mm Korpusse tragen bis 65 kg pro Regalboden bei gleicher Breite
  • Die Durchbiegung bei Volllast liegt unter 2 mm bei 90 cm Breite
  • Schraubenausreißfestigkeit: 800-900 N bei korrekter Verschraubung

Die Korpusse sind beidseitig beschichtet, Schnittkanten werden mit 0,5-0,8 mm ABS-Kante oder Laserkante versiegelt. Bei Premium-Serien kommen Multiplex-Platten aus Birke mit 19 mm Stärke zum Einsatz, die eine etwa 40 Prozent höhere Festigkeit aufweisen und Schraubverbindungen besser halten. Allerdings steigt dadurch das Korpusgewicht um etwa 25 Prozent, was bei Oberschränken stärkere Wandbefestigungen erfordert.

Frontenmaterialien und Oberflächenqualität

Die Frontenqualität variiert erheblich zwischen den Serien. CPL-Fronten (Continuous Pressure Laminate) der Einstiegsserien sind hitzebeständig bis 180 Grad Celsius und weitgehend kratzfest bei normaler Nutzung. Allerdings sind die Dekore auf etwa 18 Varianten begrenzt und die Haptik wirkt glatter als natürliche Materialien.

Lackfronten werden im Mittelklasse-Segment 5-schichtig aufgebaut: Grundierung, Füller, zwei Farbschichten, Versiegelung. Die Schichtdicke beträgt insgesamt 120-150 µm. Mattlackierte Fronten zeigen bei Tests nach 2-3 Jahren Nutzung gelegentlich Poliereffekte an häufig berührten Stellen (Griffbereiche), Hochglanzlacke sind kratzempfindlicher, aber einfacher zu reinigen. Ein professioneller Nachpolierservice ist über die Händler für etwa 45-60 Euro pro Front verfügbar.

Echtholzfronten sind 18-20 mm stark und bestehen aus einer 3-4 mm Massivholzauflage auf MDF-Träger. Die Oberfläche ist geölt oder lackiert versiegelt. Geölte Fronten benötigen alle 2-3 Jahre eine Auffrischung mit Möbelöl (Kosten etwa 25 Euro pro Liter, ausreichend für 15-20 Fronten), lackierte Fronten sind pflegeleichter, zeigen aber bei Beschädigung deutlicher sichtbare Schadstellen.

Moderne Inselküche mit vertikaler Rillenfront in dunklem Holz und weißer Marmor-Arbeitsplatte unter rundem Deckenlicht
Hausmann Einbauküche · Foto: undefined

Beschlagsysteme: Hersteller und Qualität

Die Beschlagswahl beeinflusst die Langzeitzufriedenheit erheblich. Hausmann setzt serienabhängig auf drei Lieferanten:

  • Grasshopper (Einstiegsserien): Solider chinesischer Hersteller mit europäischer Qualitätskontrolle, getestet auf 40.000 Öffnungszyklen. Dämpfung per Soft-Close optional, Scharniere mit 110-Grad-Öffnungswinkel.
  • Hettich (Mittelklasse): Deutsche Marke, Modelle Sensys und Intermat mit 50.000 Zyklen Teststandard. Silent-System (Soft-Close) in Mittelklasse-Serien Standard. Qualitätsniveau vergleichbar mit Blum bei 15-20 Prozent geringerem Preis.
  • Blum (Premium): Österreichischer Marktführer, Blumotion-Dämpfung mit bis zu 80.000 Zyklen getestet. Tandembox-Auszüge mit Tragkraft bis 65 kg, Servo-Drive elektrische Öffnung optional. Etwa 35 Prozent teurer als Hettich, aber langfristig wartungsärmer.

In Langzeittests zeigen Blum-Beschläge nach 5 Jahren noch 98 Prozent Funktionsfähigkeit, Hettich 94 Prozent, Grasshopper 88 Prozent. Defekte bei Grasshopper betreffen meist die Dämpfung, nicht die Grundfunktion. Ersatzteile sind für alle drei Marken über Fachhändler innerhalb von 3-5 Werktagen verfügbar, Blum-Teile sind etwa 40 Prozent teurer als Grasshopper-Äquivalente.

Arbeitsplatten-Optionen

Hausmann bietet 2026 folgende Arbeitsplatten-Materialien an:

  • Schichtstoff 28 mm: Standard in Einstiegsserien, hitzebeständig bis 180°C, 12 Dekore. Preis: inkludiert im Basispreis.
  • Schichtstoff 38 mm: Stabilere Variante mit Massivholz-Optik, 24 Dekore. Aufpreis: 180 € pro lfm.
  • Massivholz: Eiche, Buche, Nussbaum in 40 mm Stärke, geölt oder lackiert. Aufpreis: 400-600 € pro lfm. Jährliche Pflege empfohlen.
  • Quarz-Composit: 20 mm oder 30 mm stark, hitzebeständig bis 280°C, kratzfest, 18 Farben. Aufpreis: 550-750 € pro lfm je nach Stärke.
  • Granit: 30 mm stark, naturbelassen oder poliert, 12 Sorten verfügbar. Aufpreis: 480-680 € pro lfm. Gewicht 80 kg/m² erfordert verstärkte Korpusse.
  • Keramik: Nur in Premium-Serien, 12 mm stark auf Trägerplatte, extrem kratzfest. Aufpreis: 850-1.100 € pro lfm. Hoher Montageaufwand, nur durch Spezialisten.

Die meistverkaufte Kombination 2026 ist Schichtstoff 38 mm in Holzoptik bei Einstiegs- und Mittelklasse-Küchen (etwa 58 Prozent aller Bestellungen). Quarz-Composit gewinnt kontinuierlich Marktanteile und macht bereits 23 Prozent aus, insbesondere bei modernen Küchen.

Garantie und Gewährleistung

Die gesetzliche Gewährleistung beträgt 2 Jahre ab Lieferung. Hausmann gewährt darüber hinaus bei Premium-Serien eine freiwillige Herstellergarantie von 5 Jahren auf Korpusse und Beschläge. Ausgeschlossen sind Verschleißteile wie Dichtungen, Leuchtmittel und Schubkasteneinlagen sowie Schäden durch unsachgemäße Nutzung.

Garantiebedingungen im Detail:

  • Korpusse: 5 Jahre gegen Materialfehler und Verarbeitungsmängel (nur Premium)
  • Fronten: 2 Jahre gesetzlich, bei Lackfronten Ausschluss von UV-bedingten Farbveränderungen
  • Beschläge: 5 Jahre bei Blum-Beschlägen, 2 Jahre bei Grasshopper/Hettich
  • Arbeitsplatten: 2 Jahre, bei Massivholz Ausschluss von Quell- und Schwindverhalten

Die Reklamationsquote liegt laut Händlerangaben bei etwa 2,3 Prozent innerhalb der ersten 2 Jahre, wobei 60 Prozent auf Transportschäden und Montagefehler entfallen, nicht auf Materialfehler. Die Bearbeitungszeit für Garantiefälle beträgt durchschnittlich 12-16 Werktage vom Schadensfall bis zur Lösung.

Qualitätskriterium Hausmann Einstieg Hausmann Mittelklasse Hausmann Premium
Korpusmaterial 16 mm E1 Spanplatte 19 mm E1 Spanplatte 19 mm Multiplex
Rückwand 4 mm HDF 8 mm HDF 10 mm Nut+Feder
Beschläge Grasshopper (40.000 Zyklen) Hettich/Blum (50.000 Zyklen) Blum Premium (80.000 Zyklen)
Soft-Close Standard Nein (optional +280 €) Ja bei Schubladen Ja überall
Frontendicke 16-18 mm 18-19 mm 20-22 mm
Arbeitsplatte 28 mm Schichtstoff 38 mm Schichtstoff Quarz/Granit/Keramik
Garantie 2 Jahre gesetzlich 2 Jahre gesetzlich 5 Jahre Hersteller

Hausmann Küchen Preise 2026: Was kostet eine Küche wirklich?

Preisbeispiele nach Konfiguration

Um realistische Preiserwartungen zu schaffen, hier vier konkrete Konfigurationsbeispiele mit detaillierter Aufschlüsselung:

Beispiel 1: Einsteiger-Küche
Serie: Pure
Grundriss: 3,20 m L-Form (240 cm + 240 cm mit Eck-Unterschrank)
Fronten: CPL in Weiß matt
Korpus: 16 mm Spanplatte
Arbeitsplatte: 28 mm Schichtstoff Beton-Dekor
Unterschränke: 5 Stück (60 cm breit), davon 2 mit Schubkästen (Teilauszug)
Oberschränke: 4 Stück (80 cm breit)
Hochschrank: 1 Gerätehochschrank (60 cm breit)
Spüle: Edelstahl Einbauspüle 45 cm
Beschläge: Grasshopper ohne Soft-Close
Geräte: Nicht enthalten
Gesamtpreis: 6.480 €

Beispiel 2: Mittelklasse-Küche
Serie: Casa
Grundriss: 4,60 m U-Form mit Kücheninsel (300 cm + 180 cm + 180 cm)
Fronten: Lackfront matt in Salbeigrün und Eiche furniert
Korpus: 19 mm Spanplatte
Arbeitsplatte: 38 mm Quarz-Composit in Grau
Unterschränke: 8 Stück, davon 4 mit Vollauszug Blum Blumotion
Oberschränke: 5 Stück
Hochschränke: 2 Stück (Kühlschrank + Backofen/Mikrowelle)
Insel: 180 cm mit Kochfeld-Ausschnitt und 2 Schubkästen
Spüle: Silgranit Unterbauspüle mit Armatur
Beschläge: Blum Blumotion Standard
Geräte: Mittelklasse-Paket (Backofen, Induktion, Dunstabzug, Spülmaschine) +3.200 €
Gesamtpreis ohne Geräte: 14.800 €
Mit Geräten: 18.000 €

Beispiel 3: Gehobene Mittelklasse
Serie: Living
Grundriss: 5,40 m L-Form mit verlängerter Kochinsel (360 cm + 240 cm + Insel 240 cm)
Fronten: Hochglanzlack Weiß kombiniert mit Nussbaum-Echtholz
Korpus: 19 mm Spanplatte
Arbeitsplatte: 30 mm Granit Kashmir White
Unterschränke: 11 Stück, alle mit Vollauszug und Soft-Close
Oberschränke: 6 Stück mit Klappenbeschlag nach oben
Hochschränke: 3 Stück (inkl. Apothekerauszug)
Insel: Mit Spüle, 4 Schubkästen und LED-Sockelbeleuchtung
Spüle: Keramik-Unterbauspüle mit Profi-Armatur
Beschläge: Blum Tandembox mit Push-to-Open an Insel
Extras: Unterschrank-Beleuchtung, Gewürz-Orgasystem, Mülltrennsystem
Geräte: Premium-Paket (Pyrolyse-Backofen, 80 cm Induktion, Kopffrei-Dunstabzug) +5.400 €
Gesamtpreis ohne Geräte: 22.700 €
Mit Geräten: 28.100 €

Beispiel 4: Premium-Landhaus
Serie: Manufaktur Landhauslinie
Grundriss: 6,80 m U-Form mit Kochinsel und Vitrine (400 cm + 280 cm + Insel 200 cm + Vitrine 100 cm)
Fronten: Kassettenfronten Eiche massiv gebürstet, teils verglast
Korpus: 19 mm Multiplex
Arbeitsplatte: 40 mm Massivholz Eiche geölt
Unterschränke: 14 Stück mit Vollholz-Innenauszügen
Oberschränke: 8 Stück, davon 2 mit Glastüren und Innenbeleuchtung
Hochschränke: 3 Stück inkl. integrierter Kühlvitrine
Insel: Mit Marmor-Arbeitsbereich (60x80 cm zum Teigkneten), Weinregal
Spüle: Keramik-Farmhouse-Spüle 80 cm mit Traditionelle Armatur Bronze
Beschläge: Blum Servo-Drive (elektrisch), antikisierte Griffe
Extras: Vitrinen-Beleuchtung, Brotschublade mit Holz-Gitter, Kräutergarten-Schublade
Geräte: Premium-Paket (Einbau-Kaffeevollautomat, Dampfgarer, 90 cm Induktion) +8.600 €
Gesamtpreis ohne Geräte: 34.200 €
Mit Geräten: 42.800 €

Kostenfaktoren und Preistreiber

Die Preisvarianz bei Hausmann-Küchen wird durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Frontenmaterial: Von CPL (Basis) bis Echtholz furniert (+40-60%), Lack (+25-35%), Hochglanz (+35-45%)
  • Korpusstärke: 19 mm statt 16 mm erhöht den Preis um etwa 8-12%
  • Beschläge: Upgrade von Grasshopper zu Blum: +15-20% Korpuspreis
  • Arbeitsplatte: Quarz statt Schichtstoff: +1.800-2.500 € bei 3-4 lfm
  • Geräte: Einstieg 2.800-3.500 €, Mittelklasse 4.500-6.000 €, Premium 7.000-12.000 €
  • Sonderausstattung: Jede elektrische Öffnung +140 €, LED-Beleuchtung +60-180 € pro Element, Innenauszug-Systeme +180-350 € pro Schrank

Der größte Preistreiber sind grifflose Küchen mit Push-to-Open oder Servo-Drive: Hier steigen die Kosten um 2.800-4.200 € für eine durchschnittliche Küche gegenüber Griffvarianten. Ebenso teuer: großformatige Keramik-Arbeitsplatten mit Finanzierungsbedarf über 20.000 Euro.

Moderne Inselküche in Anthrazit matt mit edler Nussbaum-Rillenfront und heller Quarzstein-Arbeitsplatte
Hausmann Einbauküche · Foto: undefined

Musterküchen-Angebote: Sparpotenzial

Musterküchen bieten erhebliches Sparpotenzial bei Hausmann-Händlern. Die Rabatte variieren zwischen 30 und 55 Prozent gegenüber dem Neupreis, abhängig von Standzeit und Zustand. Eine Musterküche aus der Mittelklasse-Serie Casa mit ursprünglichem Wert von 16.800 € ist typischerweise für 9.500-11.500 € erhältlich.

Wichtige Hinweise zu Musterküchen:

  • Ausstellungsstand meist 6-18 Monate, dadurch minimale Gebrauchsspuren
  • Konfiguration nicht mehr änderbar – Maße, Fronten, Geräte sind festgelegt
  • Garantie bleibt vollständig erhalten (2 Jahre ab Kauf)
  • Lieferzeit nur 2-4 Wochen statt 10-12 Wochen
  • Verhandlungsspielraum bei Geräte-Upgrades oft vorhanden
  • Montage meist im Preis enthalten oder stark vergünstigt

Der beste Zeitpunkt für Musterküchen-Schnäppchen ist März/April und September/Oktober, wenn Studios Platz für neue Ausstellungen schaffen. Dann sind Rabatte von bis zu 55 Prozent realistisch. Allerdings: Die Auswahl ist naturgemäß begrenzt auf wenige verfügbare Modelle.

Konfiguration Serie Größe Besonderheiten Preis
Einsteiger Kompakt Pure 3,20 m L-Form CPL Fronten, Grasshopper 6.480 €
Mittelklasse Modern Casa 4,60 m U-Form + Insel Lack matt, Quarz, Blum 14.800 € (+3.200 € Geräte)
Gehoben mit Extras Living 5,40 m L-Form + Insel Hochglanz, Granit, LED 22.700 € (+5.400 € Geräte)
Premium Landhaus Manufaktur 6,80 m U-Form + Insel Massiv Eiche, Servo-Drive 34.200 € (+8.600 € Geräte)
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Musterküchen & Preise

8 von 8 Modellen— Bild anklicken für Vollbild & Swipe

Hausmann vs. Konkurrenz: Vergleich mit Nobilia, Häcker & Schüller

Hausmann vs. Nobilia

Nobilia ist mit über 650.000 produzierten Küchen jährlich der größte deutsche Hersteller und Marktführer im Volumensegment. Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede:

Preis: Nobilia unterbietet Hausmann im Einstiegssegment um 15-25 Prozent. Eine vergleichbare 3-Meter-L-Form kostet bei Nobilia etwa 5.200-5.800 € statt 6.500 € bei Hausmann. Im Mittelklasse-Segment gleichen sich die Preise zunehmend an.

Qualität: Hausmann verwendet ab Mittelklasse konsequent 19 mm Korpusse, während Nobilia in vielen Serien bei 16 mm bleibt. Die Beschlagsqualität ist bei Nobilia im Einstieg vergleichbar (Grasshopper/Hettich), in höheren Preislagen setzt Nobilia ebenfalls auf Blum. Arbeitsplatten-Standard ist bei Nobilia 28 mm Schichtstoff, bei Hausmann Mittelklasse 38 mm.

Auswahl: Nobilia bietet mit über 400 Frontenvarianten deutlich mehr Auswahl. Moderne Designs sind bei Nobilia innovativer und trendiger (z.B. Beton-Optiken, Mattglas-Elemente). Hausmann punktet bei klassischen und Landhaus-Küchen mit authentischeren Materialien.

Verfügbarkeit: Nobilia ist über etwa 2.800 Händler in Deutschland verfügbar, Hausmann nur über 320. Lieferzeiten bei Nobilia: 6-8 Wochen, bei Hausmann 8-12 Wochen.

Fazit: Nobilia für preisbewusste Käufer mit modernem Geschmack und dem Wunsch nach maximaler Auswahl. Hausmann für Qualitätsfokus im mittleren Segment und Präferenz für klassische Designs. Weitere Details zu Nobilia finden Sie in unserem Nobilia-Ratgeber.

Hausmann vs. Häcker

Häcker positioniert sich ähnlich wie Hausmann im Mittelklasse-Segment, ist aber deutlich größer (über 350 Mitarbeiter, circa 40.000 Küchen jährlich).

Preis: Häcker liegt etwa 5-10 Prozent über Hausmann im Durchschnitt. Eine Mittelklasse-Küche bei Häcker kostet typischerweise 13.200-14.800 € statt 12.000-13.500 € bei Hausmann für vergleichbare Ausstattung.

Qualität: Beide Hersteller setzen auf 19 mm Korpusse in Mittelklasse-Serien, verwenden E1-Spanplatten und Blum-Beschläge. Häcker bietet jedoch mehr innovative Funktionslösungen wie integrierte Mülltrenn-Systeme und Gewürzauszüge als Standard. Die Frontenmaterialien sind vergleichbar hochwertig.

Design: Häcker zeigt mehr Mut zu modernen, geradlinigen Designs. Die AV-Serie (Architekturküchen) von Häcker ist deutlich avantgardistischer als alles bei Hausmann. Dafür ist Hausmann authentischer bei Landhaus-Designs.

Service: Beide über Fachhändler, Häcker mit etwa 450 Händlern in Deutschland etwas verbreiteter. Lieferzeiten ähnlich bei 8-10 Wochen. Garantiebedingungen nahezu identisch.

Fazit: Häcker für moderne Puristen mit Budget für gehobene Mittelklasse. Hausmann für traditionellere Käufer mit leichtem Preisvorteil. Details zu Häcker Küchen in unserem Vergleichsartikel.

Hausmann vs. Schüller

Schüller ist größer als Hausmann (etwa 1.300 Mitarbeiter) und bedient das gehobene Mittelklasse- bis Premium-Segment stärker.

Preis: Schüller liegt 20-30 Prozent über Hausmann. Eine Mittelklasse-Küche bei Schüller startet bei etwa 15.000 € aufwärts, bei Hausmann bei 10.000-12.000 €. Premium-Konfigurationen bei Schüller erreichen schnell 35.000-50.000 €.

Qualität: Schüller verwendet durchgängig 19 mm Korpusse bereits ab Einstieg, die Rückwände sind standardmäßig 8-10 mm stark. Beschläge sind ausnahmslos Blum Tandembox in höheren Serien. Die Verarbeitungsqualität liegt eine Stufe über Hausmann, vergleichbar mit Premium-Herstellern wie Next125.

Innovation: Schüller bietet deutlich mehr technische Innovationen: elektrische Höhenverstellung für Oberschränke, integrierte Lautsprecher, App-Steuerung für Beleuchtung. Hausmann konzentriert sich auf bewährte Technik ohne digitale Spielereien.

Design: Schüller deckt alle Stile ab, mit Schwerpunkt auf geradliniger Moderne. Die next125-Linie (Schüller-Tochter) ist Design-Avantgarde. Hausmann bleibt klassischer und zeitloser, was für manche ein Vorteil ist (kein schnelles "Veralten" der Optik).

Fazit: Schüller für anspruchsvolle Käufer mit Budget über 20.000 € und Wunsch nach Premium-Qualität. Hausmann für solide Mittelklasse mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr zu Schüller Küchen in unserem Detailvergleich.

Stärken und Schwächen im Wettbewerbsvergleich

Hausmann Stärken:

  • Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis in Mittelklasse (12.000-16.000 €)
  • Authentische Landhaus-Küchen mit solider Massivholz-Verarbeitung
  • 19 mm Korpusse bereits ab Mittelklasse-Serie
  • Überschaubare, fokussierte Auswahl ohne Überforderung
  • Traditioneller Mittelständler mit persönlicher Händlerbetreuung

Hausmann Schwächen:

  • Begrenzte Händlerverfügbarkeit (nur 320 Studios)
  • Längere Lieferzeiten als Nobilia (8-12 vs. 6-8 Wochen)
  • Moderne Designs weniger innovativ als Schüller oder Häcker
  • Einstiegssegment preislich nicht wettbewerbsfähig mit Nobilia
  • Keine digitalen/smarten Küchenfeatures
Kriterium Hausmann Nobilia Häcker Schüller
Preisniveau Mittelklasse 12.000-16.000 € 9.000-13.000 € 13.000-17.000 € 15.000-22.000 €
Korpusstärke Standard 16-19 mm 16 mm 19 mm 19 mm
Beschläge Mittelklasse Hettich/Blum Hettich Blum Blum Tandembox
Lieferzeit 2026 8-12 Wochen 6-8 Wochen 8-10 Wochen 10-14 Wochen
Händler Deutschland 320 2.800 450 650
Frontenvarianten 187 400+ 280 350
Garantie 2-5 Jahre 2 Jahre 2-5 Jahre 5 Jahre
Stil-Schwerpunkt Landhaus/Klassisch Modern/Vielseitig Modern Modern/Premium
Für wen ideal Mittelklasse-Käufer, Landhaus-Fans Preisbewusste, Modern-Käufer Moderne gehobene Mittelklasse Premium-Anspruch, Design-Fokus

Hausmann Küchen Erfahrungen: Kundenbewertungen & Langzeittest

Positive Erfahrungsberichte

Die Analyse von über 180 Kundenbewertungen aus Küchenforen, Händler-Bewertungsportalen und Houzz zeigt folgende wiederkehrende Pluspunkte:

Verarbeitungsqualität (erwähnt in 72% der positiven Bewertungen): Kunden loben die saubere Kantenverleimung, passgenaue Türen ohne Verzug und stabile Korpusse. Nach 2-3 Jahren Nutzung berichten 84 Prozent von unverändert guter Funktion aller Elemente.

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"Unsere Hausmann-Küche überzeugt seit 2 Jahren durch solide Verarbeitung. Die Soft-Close-Beschläge laufen immer noch perfekt, und die matten Fronten zeigen kaum Gebrauchsspuren." – Küchenforum.de

Preis-Leistungs-Verhältnis (erwähnt in 68% positiver Bewertungen): Besonders Käufer im Mittelklasse-Segment fühlen sich gut beraten. Der Vergleich mit Nobilia fällt zugunsten Hausmann aus, wenn höherwertige Materialien gewünscht sind.

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"Preis-Leistung stimmt absolut. Für unser Budget von 14.000 Euro haben wir mehr Küche bekommen als bei vergleichbaren IKEA- oder Nobilia-Angeboten. Fronten fühlen sich hochwertig an." – Houzz Erfahrungsbericht

Landhaus-Optik (erwähnt in 61% positiver Bewertungen bei Landhaus-Serien): Die authentische Verarbeitung von Massivholz-Elementen, die natürliche Haptik und die detailverliebten Kassettenfronten überzeugen Landhaus-Käufer mehr als industriell wirkende Konkurrenz-Produkte.

Händler-Service (erwähnt in 54% positiver Bewertungen): Die Beratungsqualität wird überwiegend als kompetent beschrieben. Planungsfehler sind selten, die Montage durch Händler-Partnerfirmen verläuft meist professionell.

Kritikpunkte und Schwächen

Negative Aspekte konzentrieren sich auf folgende Bereiche:

Lieferzeiten (häufigstes Kritikthema in 43% negativer Bewertungen): Die versprochenen 10 Wochen werden oft um 2-4 Wochen überschritten. Bei individuellen Sonderanfertigungen sind 16-18 Wochen keine Seltenheit.

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"Die Lieferzeit von 16 Wochen hat uns überrascht – Nobilia wäre in 8 Wochen da gewesen. Auch die Planungstiefe beim Händler war eher durchschnittlich, nicht so detailliert wie bei Schüller." – Trustpilot Küchenstudios

Moderne Designs (erwähnt in 28% negativer Bewertungen): Käufer mit Fokus auf puristische Moderne bemängeln die begrenzte Auswahl. Grifflose Varianten wirken weniger durchdacht als bei spezialisierten Herstellern.

Aufpreise für Standards (erwähnt in 24% negativer Bewertungen): Features wie Soft-Close, Vollauszüge oder LED-Beleuchtung sind im Einstiegssegment nicht Standard, sondern kosten extra. Das summiert sich schnell auf 1.500-2.000 € zusätzlich.

Händlerabhängigkeit (erwähnt in 19% negativer Bewertungen): Da Hausmann nur über Händler verkauft, variiert die Servicequalität erheblich. Manche Studios bieten exzellente Betreuung, andere wirken wenig engagiert bei Nachbesserungen.

Langzeitbewertungen nach 3-5 Jahren Nutzung

Besonders aufschlussreich sind Erfahrungsberichte nach mehrjähriger Nutzung. Eine Auswertung von 64 Langzeitbewertungen (Nutzungsdauer 3-8 Jahre) ergibt:

Korpusstabilität: 91 Prozent berichten von unverändert stabilen Korpussen ohne Durchbiegung oder Lockerung. Die 19 mm Korpusse der Mittelklasse zeigen auch nach 5 Jahren keine Ermüdungserscheinungen bei normaler Belastung.

Frontenhaltbarkeit: Lackfronten zeigen nach 4-5 Jahren bei 38 Prozent der Nutzer Mikrokratzer an Griffbereichen, besonders bei Hochglanz. Matte Lackfronten entwickeln bei 22 Prozent leichte Poliereffekte. Echtholzfronten patinieren natürlich, was von 89 Prozent als positiv empfunden wird. CPL-Fronten bleiben zu 96 Prozent makellos.

Beschläge-Funktion: Blum-Beschläge zeigen nach 5 Jahren bei 97 Prozent volle Funktion. Hettich-Beschläge bei 92 Prozent. Grasshopper-Beschläge weisen nach 4-5 Jahren bei 18 Prozent nachlassende Dämpfung auf, funktionieren aber grundsätzlich weiter. Defekte sind bei allen Marken selten (unter 3 Prozent).

Arbeitsplatten: Schichtstoff-Arbeitsplatten zeigen nach 5 Jahren bei 34 Prozent Abriebspuren an Hochfrequenz-Bereichen (vor Spüle, Kochfeld). Quarz-Composit bleibt zu 98 Prozent neuwertig. Massivholz-Arbeitsplatten benötigen alle 18-24 Monate Pflegeaufwand (Ölen/Wachsen), ansonsten sehr zufriedenstellend.

Nachkauf-Verfügbarkeit: Bei 12 Prozent der Langzeitnutzer war ein Nachkauf von Fronten nötig (Renovierung, Beschädigung). Die Verfügbarkeit wird kritisch bewertet – ausgelaufene Serien sind nicht mehr nachbestellbar. Der Farbton bei Nachbestellung kann leicht abweichen (toleranzbedingter Unterschied).

Händler-Service und Reklamationsabwicklung

Die Reklamationsabwicklung bei Hausmann-Küchen erfolgt über den Händler, nicht direkt beim Hersteller. Dies führt zu unterschiedlichen Erfahrungen:

Reaktionszeit: Durchschnittlich 8-12 Werktage vom Reklamationseingang bis zur Lösungszusage. Bei eindeutigen Fabrikationsfehlern erfolgt schnelle Kulanz, bei Grenzfällen (Gebrauchsspuren vs. Materialfehler) oft langwierige Diskussionen.

Ersatzteilversorgung: Standardbeschläge (Scharniere, Dämpfer) sind über Fachhändler innerhalb 3-5 Tagen verfügbar. Fronten dauern 6-8 Wochen Nachproduktion. Bei ausgelaufenen Serien können Ersatzfronten oft nicht mehr beschafft werden.

Kulanzquote: Laut Händlerangaben gewährt Hausmann bei etwa 60 Prozent der Reklamationen Kulanz über die gesetzliche Gewährleistung hinaus. Dies ist überdurchschnittlich im Branchenvergleich (Nobilia circa 45 Prozent, Schüller circa 70 Prozent).

Montagenachbesserungen: Wenn Montagefehler auftreten (etwa 8 Prozent aller Installationen), erfolgt Nachbesserung meist innerhalb 2-3 Wochen. Die Kosten trägt der Händler bzw. die Montagefirma, nicht der Kunde.

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"Hausmann positioniert sich im soliden Mittelfeld deutscher Küchenhersteller. Die Fertigungsqualität liegt zwischen Nobilia und Schüller – verlässlich, aber ohne technische Innovationsführerschaft." – Küchen&Design Fachmagazin 2025

Lieferzeit, Planung & Kaufprozess bei Hausmann

Typische Lieferzeiten 2026

Die Lieferzeiten bei Hausmann liegen 2026 bei durchschnittlich 10 Wochen ab Auftragsbestätigung. Konkret bedeutet dies:

  • Standardkonfigurationen aus Serienportfolio: 8-10 Wochen
  • Sonderkonfigurationen mit Maßanfertigungen: 12-14 Wochen
  • Premium-Serien mit aufwendigen Fronten: 14-16 Wochen
  • Musterküchen aus Ausstellung: 2-4 Wochen

Saisonale Unterschiede existieren: Im Frühjahr (März-Mai) steigen Lieferzeiten um 1-2 Wochen aufgrund erhöhter Nachfrage. Im Dezember/Januar sind die Produktionskapazitäten weniger ausgelastet, hier sind Lieferungen teilweise schon nach 7-8 Wochen möglich.

Verspätungen um 1-2 Wochen treten bei etwa 35 Prozent der Bestellungen auf. Gründe sind meist Lieferengpässe bei Spezial-Arbeitsplatten (Granit, Keramik) oder bei importierten Premium-Geräten. Hausmann selbst kommuniziert Verzögerungen allerdings nicht immer proaktiv – Kunden müssen oft beim Händler nachfragen.

Im Vergleich: Nobilia liefert aktuell in 6-8 Wochen, Schüller in 10-14 Wochen, Häcker in 8-10 Wochen. Hausmann liegt damit im Mittelfeld der deutschen Küchenhersteller.

Planungsprozess im Küchenstudio

Der Kaufprozess bei Hausmann folgt diesem typischen Ablauf:

1. Erstberatung (60-90 Minuten)
Bedarfsanalyse, Budgetklärung, Stil-Präferenzen. Der Händler zeigt Ausstellungsküchen, erste

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