Küchenpreise 2026: Was eine Küche kostet, mit Laufmetern und echten Beispielen
Was eine neue Küche 2026 kostet: AMK-Durchschnitt, Spannen nach Preisklasse und Küchenform, Preis pro Laufmeter, Arbeitsplatten, Geräte, Nebenkosten und fünf belegte Beispielrechnungen.
- Eine neue Küche kostete 2025 im deutschen Fachhandel im Schnitt 12.177 €, in den ersten beiden Monaten 2026 bereits 12.404 € (AMK, Auswertung GfK/NIQ).
- Realistische Spannen: bis rund 8.000 € für eine einfache Küchenzeile, 8.000 bis 20.000 € für die typische Markenküche, ab 20.000 € für große L-, U- oder Inselküchen mit Stein und Premiumgeräten.
- Rund 30 bis 45 % des Preises entfallen auf Elektrogeräte, 40 bis 50 % auf Schränke und Fronten.
- Montage, Lieferung, Anschlüsse und Entsorgung kommen oft noch dazu: nach Portalangaben 1.500 bis 3.000 € zusammen.
- Kosten für Ihre Küche prüfen lassen: bis zu 3 Festpreisangebote regionaler Studios, kostenlos
Was kostet eine Küche 2026? Die kurze Antwort
Die belastbarste Zahl für Deutschland kommt von der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK). Sie meldet auf Basis des Handelspanels von GfK/NIQ: Eine Küche kostete im Fachhandel 2025 durchschnittlich 12.177 €. Im Januar und Februar 2026 stieg der Wert auf 12.404 €. Der Auftragswert je Küche legte 2025 um 5,3 % zu, die verkaufte Menge ging um 1,3 % zurück. Käufer wählen also mehr Ausstattung, es werden nicht einfach mehr Küchen verkauft (AMK-Wirtschaftspressekonferenz, 03.06.2026).
Ein Durchschnitt sagt aber wenig über Ihre eigene Küche. Eine 2,70 Meter lange Zeile mit Laminatplatte und Einsteigergeräten liegt weit darunter, eine Inselküche mit Quarzplatte und Dampfgarer weit darüber. Deshalb finden Sie auf dieser Seite nicht eine Zahl, sondern die Stellschrauben: Preisklasse, Küchenform, Laufmeter, Arbeitsplatte, Geräte und Nebenkosten. Jede Zahl ist mit ihrer Quelle verlinkt. Wo Quellen sich widersprechen, sagen wir das.
Warum Küchen teurer werden
Der steigende Durchschnitt hat vor allem einen Grund: Käufer wählen mehr Ausstattung. Der Verbraucherpreisindex für Möbel und Einrichtungsgegenstände blieb 2025 laut Destatis unverändert, während der durchschnittliche Auftragswert im Küchenfachhandel um 5,3 % stieg. Unsere Auswertung dieser Zahlen steht im Küchen-Marktreport 2026. Hinzu kommen Preisanpassungen einzelner Hersteller: Nobilia hat zum 1. Juli 2026 einen Teuerungszuschlag auf neue Aufträge eingeführt, dessen Höhe nicht veröffentlicht wurde (Nobilia-Preiserhöhung).
Für Ihre Planung heißt das: Ein Angebot gilt meist nur für eine bestimmte Frist. Achten Sie auf das Gültigkeitsdatum und darauf, ob der Preis bis zur Lieferung fest ist, wenn zwischen Bestellung und Montage mehrere Monate liegen.
Küchenpreise nach Preisklasse
Eine verbindliche Definition von Einstiegs-, Mittel- und Premiumklasse gibt es nicht. Jedes Portal zieht die Grenzen selbst. Legt man fünf verbreitete Ratgeber nebeneinander, ergibt sich trotzdem ein klares Muster:
Alle Angaben abgerufen am 29.09.2026, Stand 2026. Die Grenzen streuen, die Mitte ist stabil: Einstieg reicht grob bis 8.000 €, die Mittelklasse von 8.000 bis 20.000 €, darüber beginnt das gehobene Segment. Der AMK-Schnitt von 12.177 € liegt genau in dieser Mittelklasse.
Was die Klassen unterscheidet, ist selten der Korpus. Er besteht bei fast allen deutschen Herstellern aus beschichteter Spanplatte. Den Preis treiben Frontmaterial (Folie, Melamin, Lack, Furnier, Glas, Keramik), die Preisgruppe innerhalb des Herstellerprogramms, die Arbeitsplatte und die Geräte. Wie Preisgruppen funktionieren, zeigen unsere Artikel zu Häcker, Schüller und Nobilia.
Was kostet welche Küchenform?
Die Form bestimmt, wie viele Schränke, wie viel Arbeitsplatte und wie viele Eckelemente gebraucht werden. Die ausführlichste öffentliche Aufstellung nach Form und Ausstattung stammt von varia.de:
Quelle: varia.de, „Was kostet eine Küche“, abgerufen am 29.09.2026 (Stand 2026). Einstieg heißt dort einfache Fronten und Standardgeräte, Mittel gute Fronten und Markengeräte, Gehoben Steinarbeitsplatte und Vollausstattung.
Die Budgets, mit denen Menschen bei uns eine Küchenanfrage stellen, folgen demselben Muster. Von denen, die eine Küchenzeile planen, setzen 65 % ein Budget von höchstens 10.000 € an. Bei L-Küchen liegt die mittlere Budgetkategorie bei „bis 15.000 €“, bei U-Küchen bei „bis 20.000 €“. Mit Kücheninsel planen 39 % mit mehr als 20.000 € (Küchenanfragen auf kuechenliebhaber.de, 02.06. bis 21.09.2026; Details im Küchen-Marktreport 2026).
Preis pro laufendem Meter: nützlich, aber mit Vorsicht
„Was kostet ein Meter Küche?“ ist eine der häufigsten Fragen, weil sie sich scheinbar leicht hochrechnen lässt. Eine saubere Staffel mit klarer Abgrenzung nennt fachportal-kueche.de:
Wichtig ist der Zusatz der Quelle: Die Werte gelten für die Küchenzeile ohne Elektrogeräte, Montage und Arbeitsplatte. Eine Mittelklasse-Küche mit vier Metern kostet danach 4.000 bis 8.000 € für Schränke und Fronten. Mit Platte, Geräten und Einbau kommt dieselbe Quelle für ein 4-Meter-Beispiel auf 11.400 bis 12.000 €.
Zum Vergleich unsere eigene Rechnung für Nobilia: Aus drei belegten Angeboten ergeben sich grob 900 bis 2.200 € je Laufmeter inklusive Geräten, je nach Preisgruppe (Herleitung im Artikel zu Nobilia-Preisen). Bei IKEA kostet die Montage 279 € pro laufendem Meter (IKEA-Küche Kosten). Die Meterlogik funktioniert also am besten innerhalb einer Marke, nicht zwischen Marken.
Woraus sich der Küchenpreis zusammensetzt
Mehrere Portale schlüsseln den Küchenpreis in Anteile auf. Die Werte decken sich weitgehend:
Die Faustregel daraus: Etwa die Hälfte zahlen Sie für Möbel, ein Drittel für Geräte, der Rest verteilt sich auf Arbeitsplatte, Zubehör und Einbau. Wer das Budget kürzen muss, findet die größten Hebel deshalb bei Fronten und Geräten, nicht bei der Montage.
Arbeitsplatte: der Posten mit der größten Spreizung
Kein anderer Posten schwankt so stark. Die Preise pro laufendem Meter für das reine Material:
Quelle: aroundhome.de, Küchenarbeitsplatten-Preise, abgerufen am 29.09.2026 (Stand 2026). Für Quarzkomposit nennt die Quelle keinen eigenen Wert, deshalb führen wir hier keinen. Hochwertiger Granit kann laut cleverkuechenkaufen.de bis 2.000 € pro Meter kosten. Wie stark die Platte eine Planung verteuern kann, zeigt ein Fall aus unserem next125-Artikel: Dort war allein die Keramikplatte mit 8.000 € einer der größten Einzelposten. Welche Platte zu welchem Alltag passt, vergleicht unser Ratgeber Arbeitsplatten für die Küche.
Beispielrechnungen mit echten Zahlen
Statt ausgedachter Musterkalkulationen zeigen wir fünf Preise, die sich belegen lassen: zwei selbst nachgerechnete IKEA-Küchen, ein Rechenbeispiel eines Fachportals und zwei dokumentierte Angebote aus dem Fachhandel.
Beispiel 1 und 2: IKEA. Die 3-Meter-Zeile kostet als Ware 3.440 €. Dazu kommen 159 € Lieferung und 848 € Montage (3,04 m zu 279 €). Das Aufmaß für 119 € wird ab 1.000 € Einkauf verrechnet. Die L-Küche mit 4,52 Metern landet montiert bei rund 5.670 €. Die komplette Postenliste steht in unserem Artikel Was kostet eine IKEA-Küche?. Die Montage ist dabei mit 848 € der drittgrößte Posten nach Möbeln und Geräten.
Beispiel 3: Mittelklasse mit vier Metern. Fachportal-kueche.de rechnet mit rund 1.400 € pro Meter für Schränke und Fronten und kommt mit Arbeitsplatte, Geräten und Installation auf 11.400 bis 12.000 €. Das deckt sich mit dem AMK-Schnitt und mit der Mittelklasse-Spanne der Portale.
Beispiel 4 und 5: Schüller. Das 13.500-€-Angebot umfasst UV-Lackfronten, Bosch-Geräte, Lieferung und Montage. Im zweiten Fall holte ein Käufer für eine gemischte Planung aus Schüller und next125 zwei Angebote ein: 21.000 € ohne und 23.000 € mit Holzwangen, die Geräte für rund 5.300 € kamen jeweils noch dazu. Quellen und Einordnung stehen im Artikel zu Schüller-Preisen.
Was Käufer über ihre Angebote berichten
In Küchenforen legen Käufer immer wieder konkrete Angebote offen. Drei Fälle zeigen, wie weit Preise für vergleichbare Planungen auseinanderliegen:
- ☑ Nolte gegen Schüller, fast gleiche Planung: Ein Käufer holte 2022 zwei schrankgleiche Angebote für grifflose Lackküchen ein, jeweils mit demselben Neff-Backofen, gleicher Spüle und Armatur; die übrigen Geräte kaufte er selbst. Nolte Nova Lack kostete 11.400 €, Schüller Gala 12.250 € (Küchen-Forum, Beitrag von freyboy, 10.09.2022).
- ☑ Keramikplatte als Preistreiber: Für eine L-Küche mit 3,50 × 3,40 m und Insel in Nolte Matrix (Preisgruppe 6) mit Bosch-Geräten nannte ein Studio 2019 insgesamt 39.000 €, davon rund 8.000 € für die Keramikplatte und 6.500 € für die Geräte. Das Budget der Käufer lag bei 14.000 bis 17.000 € (Küchen-Forum, Beitrag von Karl_Y, 15.01.2019).
- ☑ Gleiche Geräte, gleiche Steinplatte, zwei Marken: Ein Paar in Österreich ließ sich 2025 dieselbe Ausstattung bei zwei Möbelhäusern anbieten. Die Nolte-Küche kostete unverhandelt rund 23.000 €, die EWE-Küche rund 38.000 € (energiesparhaus.at, Beitrag von Lu1994, 26.04.2025).
Käufer berichten also nicht von kleinen Abweichungen, sondern von Unterschieden bis zu 15.000 € bei vergleichbarem Umfang. Die Fälle sind Einzelberichte und keine Marktstatistik. Sie zeigen aber, warum ein zweites Angebot für dieselbe Planung der wirksamste Sparhebel ist.
Küche mit oder ohne Geräte: was das ausmacht
Geräte machen nach vier übereinstimmenden Quellen 30 bis 45 % des Küchenpreises aus (siehe Tabelle oben). Konkrete Euro-Beträge für ein „Standardpaket“ veröffentlicht keine seriöse Quelle, weil die Spanne zu groß ist. Zwei belegte Fixpunkte:
- ☑ Ein fünfteiliges IKEA-Set aus Induktionskochfeld, Backofen, Geschirrspüler, Kühl-Gefrier-Kombination und Haube kostet 1.445 € (IKEA-Listenpreise, 21.09.2026).
- ☑ In der Schüller/next125-Planung oben lagen die Geräte bei rund 5.300 €, also beim Dreieinhalbfachen.
- ☑ Komplette Küchenzeilen mit Grundgeräten gibt es im Möbelhandel ab rund 600 bis 1.000 €; der Sprung auf 1.500 bis 2.000 € kauft vor allem Geschirrspüler und besseres Kochfeld (Küchenzeile mit Geräten).
Wie stark die Geräteklasse das Budget bestimmt, zeigen auch unsere Anfragedaten. Wer „funktionale“ Geräte wählt, plant zu 69 % mit höchstens 10.000 €. Wer Premiumgeräte will, plant zu 53 % mit mehr als 20.000 € (Küchenanfragen auf kuechenliebhaber.de, n = 133 und 148).
Eine Küche ohne Geräte zu kaufen, lohnt sich vor allem, wenn vorhandene Geräte noch jung sind und die Nischenmaße passen. Standard sind 60 cm breite Einbaugeräte; Kühlschränke gibt es in mehreren Nischenhöhen. Lassen Sie sich im Angebot jeden Geräte-Posten einzeln mit Modellnummer ausweisen. Nur so können Sie Preise vergleichen und später Ersatzteile finden. Welche Geräteklassen es gibt und wo sich Aufpreise lohnen, erklärt unser Ratgeber zu Einbaugeräten.
Nebenkosten: Montage, Lieferung, Anschlüsse, Entsorgung
Diese Posten stehen selten im Prospektpreis, aber immer auf der Rechnung. Die Werte stammen überwiegend von aroundhome.de, Montage & Lieferung, abgerufen am 29.09.2026 (Stand 2026):
Zusammengefasst beziffert das Küchenstudio System-Idee diese Nebenposten mit 1.500 bis 3.000 € (system-idee.de). Nicht darin enthalten sind Umbauten an Wänden, neue Leitungen oder ein Starkstromanschluss, der noch nicht existiert. Diese Arbeiten gehören zum Elektriker oder Installateur und werden separat berechnet.
✅ Ihre Checkliste für: Nebenkosten: Montage, Lieferung, Anschlüsse, Entsorgung
Mehr zum Einbau und zu Handwerkerkosten steht im Ratgeber Einbauküche planen.
Küchenpreise nach Marke
Kein großer deutscher Hersteller veröffentlicht Endkundenpreise. Die folgenden Spannen stammen aus unseren Preisartikeln, die jeweils Händlerkalkulationen, dokumentierte Angebote oder Herstellerbeispiele auswerten. Die Quellen stehen in den verlinkten Artikeln.
Die Spannen überlappen stark. Eine Häcker-Küche in niedriger Preisgruppe kann günstiger sein als eine Nobilia-Küche in hoher Preisgruppe mit Premiumgeräten. Wer Marken vergleicht, sollte deshalb dieselbe Planung bei zwei Herstellern anfragen, statt Spannen zu vergleichen. Einen Überblick über alle Marken mit Bewertungen bietet unser Hersteller-Vergleich, speziell zu Vollholz den Ratgeber Massivholzküche Preis.
Küchen mit Insel: 34 Beispiele mit Preis
Wie das in echten Küchen aussieht — Beispiele aus Studio-Angeboten, jede mit Front, Arbeitsplatte und Richtpreis:
Alle 34 küchen mit insel ansehen →
Womit Käufer planen: 845 Anfragen im Überblick
845 Personen aus Deutschland haben zwischen Juni und September 2026 in einer Küchenanfrage auf kuechenliebhaber.de ihr geplantes Gesamtbudget angegeben. Das sind keine Kaufpreise, sondern Budgetkategorien mit Obergrenze. Sie zeigen, womit Menschen in die Planung gehen:
Die mittlere Kategorie ist „bis 15.000 €“. Mehr als die Hälfte plant also mit höchstens 15.000 € und damit nahe am Fachhandelsschnitt der AMK.
Ergänzend liegen 21 Preisschätzungen vor, die ein Küchenplaner unseres KitchenAdvisor-Service im Telefonat zu konkreten Anfragen abgegeben hat (Juli bis September 2026). Sie reichen von 4.007 € bis 33.179 €, der Median liegt bei 9.530 €. 21 Schätzungen sind eine kleine Stichprobe und keine Vertragspreise; sie zeigen die Spanne, keinen Marktpreis. Methodik, Intervalle und Auswertungen nach Arbeitsplatte stehen im Küchen-Marktreport 2026.
So senken Sie die Kosten, ohne am falschen Ende zu sparen
Aus den Anteilen oben ergibt sich, wo Einsparungen wirken. Die Hebel in der Reihenfolge ihrer Wirkung:
- ☑ Preisgruppe der Front: Bei Häcker kostet ein Sprung in die nächste Preisgruppe laut Fachhandel rund 6 bis 7 %. Bei Schüller liegt Melamin in PG0, Lack, Furnier und Glas reichen bis PG7.
- ☑ Geräte gezielt wählen: Beim Kochfeld und Geschirrspüler merken Sie Qualitätsunterschiede täglich, bei Haube und Backofen oft weniger. Geräte einzeln ausweisen lassen und Modellnummern online gegenprüfen.
- ☑ Arbeitsplatte: Zwischen Laminat und Keramik liegt pro Meter ein Faktor von über 15. Eine Kombination aus Stein am Kochbereich und Laminat an der Nebenzeile ist planbar.
- ☑ Form und Schrankzahl: Jede Ecke braucht Eckschränke und Beschläge. Eine L-Küche mit zwei Hochschränken weniger spart oft mehr als ein Frontwechsel.
- ☑ Zwei bis drei Angebote für dieselbe Planung: Die Beispiele oben zeigen Unterschiede von mehreren Tausend Euro bei gleicher Leistung.
- ☑ Ausstellungsküchen: Abverkaufte Musterküchen sind deutlich günstiger, passen aber nur, wenn Maße und Anschlüsse stimmen. Schauen Sie sich Auszüge und Kanten vor Ort genau an (Ausstellungsküche kaufen).
Wer mit einem festen Betrag plant, findet in den Ratgebern Küche für 15.000 € und Küchen bis 10.000 € konkrete Planungen für diese Budgets.
Häufige Fragen zu Küchenkosten
Was kostet eine Küche im Durchschnitt?
Im deutschen Fachhandel 2025 durchschnittlich 12.177 €, im Januar und Februar 2026 12.404 € (AMK, Auswertung GfK/NIQ). Einfache Küchenzeilen liegen deutlich darunter, große Insel- oder U-Küchen mit Stein und Premiumgeräten deutlich darüber.
Was kostet eine Einbauküche mit Geräten?
Eine montierte Einsteigerzeile mit fünf Geräten kostet bei IKEA rund 4.450 € (Listenpreise 21.09.2026). Eine Mittelklasse-Küche mit vier Metern, Platte, Geräten und Einbau liegt nach einem Rechenbeispiel von fachportal-kueche.de bei 11.400 bis 12.000 €. Geräte machen 30 bis 45 % des Gesamtpreises aus.
Was kostet ein laufender Meter Küche?
Ohne Geräte, Platte und Montage nennt fachportal-kueche.de 500 bis 1.000 € im Einstieg, 1.000 bis 2.000 € in der Mittelklasse und 2.000 bis 3.500 € im gehobenen Segment. Meterpreise eignen sich nur zum groben Überschlag, nicht zum Vergleich von Angeboten.
Was kostet die Küchenmontage?
Nach aroundhome.de 150 bis 300 € pro laufendem Meter oder 400 bis 1.200 € pauschal für eine Küche mit drei bis vier Metern. IKEA berechnet 279 € pro Meter. Anschlüsse kosten 60 bis 100 € je Anschluss zusätzlich, wenn sie nicht im Montagepreis enthalten sind.
Welche Nebenkosten kommen beim Küchenkauf dazu?
Lieferung (meist 50 bis 150 €), Montage, Geräte- und Wasseranschluss, Abbau und Entsorgung der alten Küche sowie gegebenenfalls das Aufmaß. Zusammen beziffert das Studio System-Idee diese Posten mit 1.500 bis 3.000 €.
Was kostet eine Küche mit Kochinsel?
Nach varia.de 10.500 bis 18.500 € im Einstieg, 19.500 bis 32.500 € in der Mittelklasse und 32.500 bis 59.000 € im gehobenen Segment. In unseren Anfragedaten plant mit Insel mehr als jeder Dritte mit über 20.000 €.
Wie viel sollte man für eine Küche einplanen?
Mehr als die Hälfte der Anfragenden auf kuechenliebhaber.de plant mit höchstens 15.000 €. Legen Sie zuerst Form und Geräteklasse fest, holen Sie dann zwei bis drei Angebote für dieselbe Planung ein und rechnen Sie 5 bis 10 % Puffer für Unvorhergesehenes ein, wie varia.de empfiehlt.
Quellen
Alle externen Quellen abgerufen am 29.09.2026. AMK: Wirtschaftspressekonferenz 2026 · aroundhome: Küchenpreise · aroundhome: Montage und Lieferung · aroundhome: Arbeitsplatten-Preise · varia.de: Was kostet eine Küche · deinkuechenplaner.de: Küchenpreise · cleverkuechenkaufen.de: Küchenpreise · kosten-preise-ratgeber.de: Küche einbauen · fachportal-kueche.de: Laufmeter-Preis · System-Idee: Was kostet eine Küche · Stiftung Warentest 2021. Eigene Daten: Küchenanfragen auf kuechenliebhaber.de, 02.06. bis 21.09.2026, n = 845 (Deutschland); Preisschätzungen KitchenAdvisor-Service, n = 21. Küchenliebhaber.de testet keine Küchen selbst und vermittelt Anfragen an Küchenstudios, wofür wir vergütet werden.
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